160714 Hochdonn – Neuwerk

Wir haben uns morgens Zeit gelassen und sind nach gemächlichem Frühstücken und Packen um 11 Uhr losgekommen. Da die Strecke entlang des Kanals weiter hervorragend war, haben wir uns nicht bemüht, einen anderen Weg nach Brunsbüttel zu finden. Außerdem hat uns die Bewachsung entlang des Kanals wunderbar gegen den Westwind geschützt. ☺ Bis nach Brunsbüttel ging es dann auch mit nur einem leichteren Regenschauer.

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Brunsbüttel hat auf uns einen sehr industriegeprägten Eindruck gemacht, nur an den Schleusen konnten wir ein wenig „Kiellinie Stimmung“ finden.

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Da die Sonne wieder wegging, haben wir uns frühzeitig mit der Fähre auf die Südseite des Kanals bringen lassen um ruhig zum vermeintlichen Fähranleger zu fahren. Es gelang uns, eine spannende Strecke mit Deich und Schafen zu finden, bevor wir an den Industriehafen von Brunsbüttel ankamen. Hier wurde uns allmählich klar, daß wir wohl falsch waren. Eine Nachfrage bestätigte, daß wir zum Fähranleger ein gutes Stück nördlich auf die Nordseite des Kanals müssten 😯

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Also hatten wir es plötzlich brandeilig. .. nur eine knappe halbe Stunde um wieder den Kanal zu überqueren und 5-6 km unbekannte Strecke zu hinterlegen. Damit es richtig gemütlich wurde, hatte es zudem angefangen kräftiger zu regnen….. zum Glück war die Strecke zur Fähre ausreichend gut ausgeschildert und wir hatten es so nötig durchzutreten, dass wir keine Zeit hatte den blöden Regen zu beachten. Gut durchnässt was Hosen und Sandalen betrifft haben wir es tatsächlich gerade noch geschafft, die Fähre nach Cuxhaven zu erreichen. :)

An Bord haben wir Plätze an einem Tisch mit einem anderen durchregneten Fahrradfahrer-Paar gefunden. Es stellte sich sogar heraus, daß sie die Fahrradfachhändler von Patria-Rädern und Rohloff Gangschaltung aus Hessen sind. Die beiden hatten unsere Fahrräder schon bemerkt und wir hatten ein sehr nettes Gespräch mit vielen interessanten Empfehlungen.

In Cuxhaven haben die beiden uns dann auch noch zum Fähranleger nach Neuwerk gebracht. Hier machten wir ein wenig Aufsehen, da wohl die wenigsten auf die Idee kommen, eigene Fahrräder auf eine gut 5 Quadrat-Kilometer große Insel mit etwa drei Straßen mitzubringen.

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Die Fährfahrt war bei kräftigem Westwind etwas schaukelig aber auch interessant, da die Priel-gegebene Fahrrinne nach Neuwerk rein sich hin und her schlängelt und nicht viel Platz für die Fähre lässt.

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Auf Neuwerk angekommen haben wir die halbe Insel umfahren um zu unserem Hotel Nige Hus zu kommen, wo wir drei Übernachtungen gebucht hatten. Ein sehr schönes und neues viersterne Hotel mit riesigem Grundstück und bezauberndem Garten.

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